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Neues aus Hillsand

Dezember 20, 2009
Es ist beschaulich in Hillsand.
Vor allem im Winter wenn so langsam Ruhe eintritt.
Die Elchjagd ist beendet, die Bären haben sich zum Winterschlaf in ihre Höhlen zurückgezogen (hoffentlich), die Touristen sind eher im Süden anzutreffen (in Vedjeön) und der „Hillsander“ schaut beruhigt auf seine Feuerholzstapel und lehnt sich bei einer Tasse Kaffee zurück.

Ja, man ist zufrieden mit sich und der Welt und kann seit diesem Wochenende sogar mit einem eigenen Weihnachtsmarkt aufwarten.
Der erste Weihnachtsmarkt in Hillsand  fand statt und es war ein unglaublicher Erfolg.

Sage und schreibe 6 (oder sieben) Händler hatten sich eingefunden um Spitzenprodukte des Weltmarktes an den Mann (und die Frau natürlich) zu bringen.
Angefangen bei dem leckeren Tünnbröd von Marianne, über den bekannten örtlichen Ziegenkäse war alles zu bekommen was das Herz begehrt. (Solange man sich auf selbstgestrickte Socken, Handschuhe und Tünnbröd sowie Ziegenkäse beschränkte)

Der erste Hillsander Weihnachstmarkt war ein Event von dem sich einige ein Stückchen abschneiden könnten.

Beschaulich soll ein Weihnachtsmarkt sein.
Wie kann ein Weihnachtsmarkt anders als beschaulich sein in einer 28 Einwohner Metropole?
Hey, nicht falsch verstehen.

Weit über einhundert Besucher scharten sich um die Stände und trafen sich in den alten, orginal wieder aufgebauten und restaurierten Häuschen in Gunnars Garten.
Apfelsaft mit Anis gabs, oder Kaffee und für die ganz Verwegenen auch Glögg (sone Art Glühwein ohne Alkohol) und mit Schinken belegte Tünnbrödfladen, sowie Tomtegröt, der weihnachtliche Reisbrei, der mit viel Zucker und Zimt gegessen wird. (Es ginge auch mit weniger Zucker wenn die Schweden beim Kochen nicht überall Salz en masse hineinkippen würden)

Ja man stand zusammen in der Kälte und redete, saß in den alten Häuschen und redete und selbst Opa Ake ließ sich zu einem kommunikativen „Heij“ hinreißen.
Für uns überraschend ….. Sie können reden! .Tatsächlich.

Und ….. oh Gott … sie wollten mit uns reden!!!

Auf schwedisch, oder eher „jämtska“.

Mit Händen, Füßen und unter Zuhilfenahme diverser anderer Körperteile klappte das auch ….

Schwedisch ist nicht schwer …. sagt man.

Naja, irgendwie war es lustig und gesellig.
Wir haben Unmengen an Einladungen zum Kaffee bekommen und ein Luftbild „flygfoto“ unseres Hauses aus den 50er jahren wurde uns angeboten (ein Willkommensgeschenk). Wir wissen dass die Hillsander allesamt richtig nette Leute sind und wir fühlen uns integriert in diese kleine Gemeinschaft.

Den Winter über haben wir ja genügend Zeit all die Einladungen abzuarbeiten …..
Es ist beschaulich im Winter in Hillsand.

/Thorsten

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One comment

  1. Hey das hört sich richtig toll an, bei dem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt wäre ich auch gerne gewesen.

    Und super, daß die Nachbarn so nett zu euch sind!

    Liebe Grüße
    Tina



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