Archive for Januar 2010

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2 Paar Socken die rocken

Januar 28, 2010

Bevor ich hier neues zeige, möchte ich mich erstmal für die lieben Kommentare bedanken, die Ihr mir hier immer hinterlasst. Eigentlich muß ich mich ja doppelt bedanken, weil ich selbst immer eher kommentier-faul bin. Jedenfalls freue ich mich immer sehr über Eure Worte :-)

Dann sei noch gesagt, dass Chilkoot nun schon 2 weitere Male eingespannt war und er seine Sache einfach klasse macht. Er zieht wie ein großer und ist dabei sehr konzentiert. Er macht keine Faxen oder gerät aus der Spur, alles läuft perfekt! Ich freue mich schon auf die Tage, wenn er mehr Kilometer laufen darf und ich dann endlich mit meinem 4-er Team lange Touren unterwegs sein werde.

So, nun aber zum Sockenupdate: (wie immer für die Großansicht auf die Bilder klicken. Dieses Blogdesign hätte ich wohl besser nicht wählen sollen, die Breite von 450px reicht im Leben nie aus um die Details zu zeigen, also müßt ihr wohl weiterhin klicken ;-))

Loch Ness

So heißt die Wolle von Blue Moon Fibre arts und wegen der „Schuppen“ habe ich den Namen beibehalten. Ein wenig ärgere ich mich, weil ich wirklich sämtliche möglichen Maschenzahlvarianten ausprobiert habe, damit die Wolle ein klein wenig wildert. Da ich meist medium weight verstricke und die Wolle wirklich zu 99% erst bei 64 Maschen anfängt schön zu mustern oder zu wildern, bin ich permanent gezwungen Muster zu finden, die mehr Maschen benötigen. Daher seht ihr hier Fraukes Wellensockenmuster schon wieder. Bei den nächsten bunten Strängen, die ich von Socks that rock ® bestellt habe, habe ich mich für light weight entschieden.

Auf dem Bild kommen die Farben eher dem Original gleich. Ich liebe ja diese Farben aber immoment bei permanentem Schneefall bekomm ich kaum ein Paar Socken farbecht fotografiert.

Wolle: Sock that rock® medium weight “Loch Ness”, Knit pro 2,75mm, 68 Maschen, Muster: Wellen-socken mofifiziert, verstärkte Fersenwand „Dragonskin“

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SG-1

Ihr kennt Stargate? Die Socken heißen so, weil die neben einigen der über 200 Folgen Stargate SG-1 entstanden sind. Die big box haben wir uns zu Weihnachten gekauft und saßen seit Mitte Dezember jetzt jeden Abend vorm Bildschirm. Nebenbei bemerkt haben wir gestern die letzte Folge geguckt und mal sehen ob wir heute abend Entzugserscheinungen haben *lach*. Zurück zu den Socken.

Ich bin total begeistert von den Farben der Socks that rock Gail`s Autumn Joy Wolle. Am liebsten hätte ich die Socken ja selbst behalten, aber in einem Anflug von Großzügigkeit habe ich die Socken für meinen Mann in Gr. 43 gestrickt. Nachdem die 22,5cm Fuß schonmal gestrickt waren, habe ich sie tatsächlich für ihn fertig gestrickt. Das  Muster nennt sich >Sunday Swing und lässt sich super schnell und schön stricken. Ich finde es ist sehr gut für handgefärbte Wolle geeignet und lässt sich auf jede erdenklichen Maschenzahl umschreiben.  Gerade diese Wolle hat mit diesem Muster schöne Effekte erzielt. Ich mag sie sehr und werde meinem Mann wohl jetzt des öfteren neidisch auf die Füße starren :D

Wolle: Sock that rock® heavy weight “Gail’s Autumn Joy”, Knit pro 3,25 mm, 56 Maschen,  Muster:>Sunday Swing

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Silent step

Vorgestern im Halbschlaf ist mir die Idee gekommen, was ich mit ein paar Wollresten anfangen könnte, bin aufgestanden und habe gleich losgelegt. Ich konnte einfach nicht ertragen, dass noch ein halbes Knäul von der Colinette Jitterbug, aus der ich die SpillyMitts für meine Mutter gestrickt habe,  hier so rumlagen. Ein ganzes Paar normaler Socken wären, nachdem die Jitterbug Wolle ohnehin immer recht knapp ausgeht, nicht mehr draus geworden. Auch von meiner Lieblingswolle Socks that rock medium waren noch zwei kleine Reste übrig, die zum glück für die Sneakers noch gereicht haben. Die Farben kommen wohl eher auf dem nächsten Bild dem Original nahe.

Wolle: Sock that rock® medium weight “Dragon Dance” &  „Red rock canyon“ & Colinette Jitterbug „velvet plum“ , Knit pro 2,75mm, 60 Maschen, Muster: Hebemaschenmuster, verstärkte Fersenwand „Dragonskin“

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Harness breaking Chilkoot

Januar 19, 2010

Heute war es soweit! Chilkoot wurde das erste Mal eingespannt!

Für Chilkoots großen Tag wollte ich die „Alten“ ein klein wenig müde fahren, damit sie nicht gar so schnell mit dem Kleinen unterwegs sind. Deshalb spannte ich die drei Großen vorerst für eine kleine 9km Tour ein. Daheim angekommen wurden vorerst alle wieder ausgespannt, Schlitten gedreht und ein X-back für Chilkoot gesucht. Zum Glück habe ich davon noch ein paar von all den letzten Hunden. Zu meiner Überraschung passt Chilkoot in Flummis Harness, naja die Überraschung war nicht allzu groß, fast hatte ich mir das schon gedacht. Flummi war ein eher kleiner Husky mit tonnenweise Fell und Chilkoot hat immoment als 7 Monate alter Puppie beinahe dieselbe Statur.

Chilkoot hatte kein Problem mit dem Geschirr, denn, zumindest mit Tourengeschirr, haben wir das schonmal geübt. Wir waren ein paar Mal mit ihm am Geschirr laufen, was ihn nie sonderlich gestört hat. An Leine und Halsband ist er ja schon eine ganze Weile gewöhnt und auch hier hat er seine Sache immer sehr gut gemacht. Aus diesem Grund war ich mir fast sicher, dass es auch beim ersten Einspannen kein Problem geben würde.

Und das gab es auch nicht. Neben dem erfahrenen Goofy (er ist einige große Langstreckenrennen gelaufen, unter anderem ein 1000km Rennen), der einen perfekten Lehrer abgibt, fand Chilkoot sofort in seine Position. Anfangs wurde ein klein wenig versucht zu spielen, aber sobald es losging war Chilkoot in seinem Schlittenhundeelement. Er zog und rannte los als hätte er noch nie etwas anderes gemacht – Smart boy! :-)

Eigentlich verlief unser kleiner 3,5km Ausflug ohne nennenswerte Zwischenfälle. Chilkoot rannte und zog wie ein Großer, nur etwa bei der Hälfte der Strecke wurde er etwas langsamer und probierte aus, wieviel Bewegungsfreiheit man so eingespannt eigentlich hat. Nach ein paar Metern ging es aber unverändert weiter und er hat seine Sache wirklich großartig gemacht! Ein paar kleinere Pausen mit ausgiebigem Lob rundeten seine erste Tour ab.

Es ist ziemlich still heute in den Zwingern, ich denke der kleine Kerl wird gut schlafen und eine Menge träumen ;-)

>> Hier findet ihr noch ein paar Bilder von Chilkoots großem Tag

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Talgoxe und andere „Vögel“

Januar 16, 2010

Schon wieder ein Sockenupdate, ich kanns leider nicht ändern ;-D
Aber vorerst muß ich noch etwas nachreichen, nämlich die Statistik von 2009. Seit Ende August/Anfang September (genaues Datum weiß ich nicht) habe ich folgendes gestrickt:

    41 Paar Socken in 122 Tagen (das macht ca. 1 Paar Socken alle 2,9756 Tage ;-))
    1 Mütze
    1 Paar Handstulpen
    2 Eierwärmer *g*

Aber nun wieder zu 2010. Drei Werke sind bisweilen fertig und etwa 4 weitere Socken angestrickt.

Talgoxe – „oder Kohlmeise

Meine phantastische Daniela hat wieder einmal einen Sonderauftrag bekommen. Als ich so unsere freche Kohlmeisenbande draußen auf der Terasse beobachtete, kam mir die Idee, dass die Farben der Kohlmeisen doch ideale Farben für Sockenwolle geben könnte. Und Daniela hat es wieder einmal genial umgesetzt :-)) Vielen herzlichen Dank dafür! Die Socken sind exakt so geworden, wie ich sie haben wollte.

Mir gefällt zwar die dunkle Seite der Socken besser, aber auch die helle Seite hat etwas für sich. Jaden hatte gleich die Assoziation von grünen Nordlichtern und ich glaube er hat Recht. Ich habe die Socken trotzdem nach der ursprünglichen Vorstellung benannt, denn Talgoxe ist schwedisch und heißt Kohlmeise.

Nun bin ich Euch doch noch eine Anleitung schuldig, denn ich habe, wie versprochen, das Bogenstricken etwas umgearbeitet. Der Fuß bleibt in Form, man bekommt einen schönen Effekt und kann viele Muster damit abschließen. Ansonsten habe ich, wie inzwischen sehr oft, das Muster des Sockens in die verstärkte Fersenwand eingearbeitet.

Wolle: handgefärbte Sockenwolle „Kohlmeise“ von Daniela Knorr , Knit pro 3,0 mm, 60 Maschen, Muster: 6 rechts, 1 links, eine Reihe rechts & eigenes Bogenstricken

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Tenawa – „downstream

Das war ein Kampf für diese Wolle ein Muster zu finden. Ich habe das Strickzeug ungelogen 20 Mal aufgemacht. Letztendlich ist es dann ein >Nutkin geworden. Bei veränderter Maschenzahl am Fuß hat die Wolle sehr schön angefangen zu wildern. Hätte ich das vorher gewußt hätte ich vielleicht am Schaft ein wenig mit der Maschenzahl gespielt. Aber nach so vielem Aufribbeln war ich nur froh ein Muster gefunden zu haben und hatte keine Lust mehr auf Experiemente.

Das Muster habe ich ein wenig umgebaut. Statt der Umschläge habe ich rechtsgerichtete Zunahmen genommen und statt den SSK’s 2 rechts zusammen gestrickt. Das Muster ist also quasi gespiegelt, da mir meine SSKs und linksgerichtete Zunahmen nicht so gut gefallen haben.

Wolle: Colinette Jitterbug „October Afternoon“ , Knit pro 3,0 mm, 64 Maschen, Muster: „gespiegelter>Nutkin

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SpillyMitts – Handstulpen

Meine Mutter wollte Stulpen von mir gestrickt haben, aber nachdem ich ungern 2x dasselbe Muster stricke, habe ich mich diesmal für >SpillyMitts entschieden. Natürlich habe ich das Muster wieder umgebaut, wie kann es anders sein *g*. Der Daumen ist nicht, wie in der Anleitung beschrieben, glatt rechts gestrickt, sondern 1 rechts verschränkt, 1 links. Außerdem habe ich Daumenzunahmen eingebaut, für besseren Tragekomfort. Auch gibt es kein Bündchenmuster am Abschluss, sondern einfach ein Weiterführen des Musters, das ja ohnehin fast ein Bündchenmuster ist. Immoment befinden sich die Stulpen auf dem Weg nach Deutschland und ich hoffe sehr, dass sie meiner Mutter gefallen. Vorallem die Farbe, die mir sehr gut gefällt, aber wirklich Geschmacksache ist.

Wolle: Colinette Jitterbug „Velvet plum“, Knit pro 3,0mm, Anleitung: >SpillyMitts

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Ja und dann muß ich Euch noch was zeigen, was meine Mutter mir gestrickt hat. Ich finde das total klasse, dass wir uns inzwischen austauschen. Ich stricke für sie und meinen Vater Socken und Handstulpen und sie strickt mir alles was ich mir so wünsche *g*. Naja ich weiß nicht ob sie alles stricken würde, (ob wohl der Wunsch nach einem Pullover unverschämt wäre? *gg*)  aber die letzten beiden Wünsche wurden erfüllt. Auch wenn die Päckchen leider noch nicht bei mir angekommen sind, ein Bild habe ich schon bekommen:

Eigentlich wollte ich mir den Rollkragen ja selbst stricken, aber mir liegen die dicken Nadeln und die vielen Maschen so überhaupt nicht. Meine Mutter hatte den Kragen ratzfatz fertig und ich freue mich schon total darauf! Eine gestrickte Wärmflaschenhülle ist auch noch an mich von ihr unterwegs, auch darauf bin ich schon sehr gespannt.

Wollt Ihr eigentlich noch ein paar Weihnachtsgeschenkssocken sehen? Ich hatte doch glatt vergessen, die hier zu zeigen. Auch vergessen hatte ich einige davon zu fotografieren, aber von zwei Paar Socken existieren zumindest ein Foto.

Und nun sollte ich mich wohl um die ganzen versprochenen Anleitungen kümmern ;-)


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Frozen .. Lake ..

Januar 14, 2010

Als wir die letzten beiden Tage draußen waren, waren wir einfach nur begeistert. Alles ist dick gefroren und mit schönen Eiskristallen überzogen. Da es vor ein paar Tagen nur um die 0°C hatte, wurde die Luft natürlich feucht und nun bei -25°C ist alles angefroren.

> Ein wunderschönes Naturschauspiel (klick für Bilder), wie ich finde.

Als sich dann am Spätvormittag die Sonne zeigte, beschlossen wir mit den Hunden rauszufahren. Wir fuhren eine kleine Tour von etwa 12km, erst unsere übliche Strecke durch den Wald auf dem Scootertrail. Zurück sind wir allerdings dann über den zugefrorenen See gefahren, der im Sommer fließendes Gewässer ist. (Also ansich ist es eh ein Fluß, kein See.) Es war einfach nur wunderschön! Jeden Tag kann ich hier meinen Traum leben. Thorsten hat wundervolle >Bilder von unserer Tour (klick) gemacht und ich wieder bin ich total glücklich! Seit ich selbst Schlittenhunde habe und auch die großen Rennen, wie Iditarod und Yukon Quest verfolge, habe ich mir gewünscht in so einer tollen Landschaft mit meinen Hunden fahren zu dürfen. Auch gibt es ganz tolle Fotos von den Mushern in Alaska und Kanada, und genau solche Fotos wollte ich von mir auch haben. Tja, nun hab ich sie  :-)) (die ersten 7 Bilder sind von der Tour von vorgestern, als noch nicht alles so schön eisig war) Und Ihr seht die Hunde und mich auch mal von vorne *g*

Übrigens vielen lieben Dank für all Eure tollen Kommentare und das Lob zu den Socken! Ich freue mich immer rießig darüber und werde mich bemühen, all die versprochenen Anleitungen zu schreiben und hier dann zu veröffentlichen. Heute oder morgen gibt es dann auch noch ein Sockenupdate, denn ich habe wieder 2 Paar Socken fertig.

Ich freue mich, wenn Ihr mich weiterhin begleitet :-)

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Die letzten Werke…

Januar 10, 2010

… von 2009. Nicht dass Ihr noch denkt ich gebe das Stricken auf ;-)

Don’t stop!

Es war etwas schwierig für diese Wolle ein Muster zu finden, aufwendige Muster hätte die Wolle gefressen, Stino wollte ich nicht. Einige Male habe ich das Strickzeug aufgemacht, weil mir alles nicht gefiel, was ich anfing. So langsam reifte aber eine Idee in meinem Kopf.

Schon immer mochte ich Spiralen als Muster, weil der Rest des Sockens glatt rechts ist und so die Wolle gut zum Tragen kommt. Außerdem wollte ich was „logisches“.  Logisch ist nicht, dass die Spirale plötzlich wie aus dem Nichts am Fuß wieder anfängt. Also habe ich die Spiralen, die auf der Fersenwand anstießen dort auch aufhören lassen (natürlich in der verstärkten Fersenwand erstmal weitergeführt bis zum Ende) Die beiden Spiralen die noch am Fußrücken waren habe ich aufgeteilt. Eine windet sich tatsächlich um die Fußsohle, die andere wurde von einem (ich weiß nicht welchem *g*) Hindernis umgelenkt und in die andere Richtung weitergeführt. Man kann das Muster unendlich variieren und damit spielen, das mag ich daran. Vielleicht schreibe ich dafür auch irgendwann eine Anleitung.

Wolle: Colinette Jitterbug „Sahara“, Knit pro 3,0 mm, 60 Maschen, Muster: Don’t stop! (eigenes Muster)

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Asiavik – „new blue berry

Auch mit dieser wundervollen Wolle von handgefärbt.com hatte ich so meine Schwierigkeiten ein Muster zu finden. Fragt mich nicht wie oft ich geribbelt habe, bis ich mich, Dank Jaden, für den Monkeymen entschieden habe. Zum Glück gibt es die Anleitung auch ohne Löcher, sonst hätte ich das Muster nicht gestrickt. Inzwischen baue ich sämtliche Anleitungen, bei denen die Zunahmen aus Umschlägen (yarn over) bestehen ohnehin schon so um, dass keine Löcher entstehen.Dieses Mal war es nicht nötig, da das schon jemand anderes für mich erledigt hatte. Natürlich habe ich auch das Bündchen wieder bißl umgebaut, wie ich das eigentlich schon fast immer mache *lach* Bei der Ferse habe ich etwas neues ausprobiert. Bei den Hebemaschen für die verstärkte Ferse wird der Faden vor der Arbeit geführt, so dass es ein schönes Muster ergibt.

Wolle: wundervolle, tolle, weiche, geniale 100% Merino extrafein von >handgefärbt.com „Beerentöne“ , Knit pro 2,5 mm, 64 Maschen, Muster: >Monkeymen ohne Löcher

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Randiriel

Mir war danach mal etwas mit Mustern zu spielen. Was ich sehr liebe ist das Zusammenlaufen von Mustern über dem Fußrücken, weshalb ich ein eigenes Muster damit entworfen habe. Es war ein wenig Gefummel, die richtige Maschenzahl zu finden und ich mußte während des Strickens einige Male ribbeln, weil es nicht so wurde wie auf dem Papier geplant. Aber ich denke das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Auch hierfür wird es bald eine Anleitung geben.

Wieder habe ich mich für eine Socks that rock Wolle entschieden, dieses Mal eine völlig unübliche Farbe für mich. Das zarte Blau, gepaart mit einem zarten Gelb und Grau gefällt mir sehr gut und passt, wie ich finde gut zum Muster.

Wolle: Socks that rocks medium weight „Siren song“, Knit pro 2,75 mm, 63 Maschen, Muster: Randiriel (eigenes Muster)

Auch hier habe ich wieder die oben beschriebene verstärkte Fersenwand genommen.

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Es befindet sich natürlich wieder einiges auf der Nadel, unter anderem ein neues von mir entwickeltes Muster. Ich hoffe meine Zeit lässt es zu, Euch die Socken bald zu zeigen.

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30 below

Januar 7, 2010

.. oder auf deutsch: -30°C

Ja ich denke ich brauche ein neues Thermometer, denn meines, das ich an den Schlitten gebunden habe reicht nicht aus. Eigentlich wollten wir heute Morgen Hunde einspannen gehen, doch wir deutschen Weicheier haben uns anders entschieden. Wenn es hier unten schon minus 30 hat, dann hat es dort wo wir trainieren mindestens -35°C. Das wollten wir uns dann doch ersparen. Ansich sind wir es ja schon gewöhnt, letztes Jahr haben wir bei -32°C eine Übernachtungstour gemacht. Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch die falsche Ausstattung und es hat sich angefühlt als müsse man erfrieren. Alles war gefroren. Das Frühstück, das eigentlich zum „Wärmen“ in der Kühlbox aufbewahrt wurde, bestehend aus Toastbrot, Butter und Wurst, waren nur noch Eisklötze und es hat mich eine halbe Stunde gekostet es mühsam auf dem Feuer aufzutauen. Das Wasser, was aus einem ca. 200m entfernten Bach geholt wurde, fror fast augenblicklich zu sobald es im Eimer war. Die Finger schütze man am besten durch 3 Lagen Handschuhe, die dicken Overmitts zum Schluss oben drüber. Zog man sie aus, um z.b. Hundefutter vorzubereiten, wurde man böse mit Eisfingern bestraft. Man ließ es, wenn es sich vermeiden ließ. Ja doch, -30°C sind kalt …

Diese Woche waren wir einige Male mit Hundeschlitten und/oder Scooter unterwegs. Wie immer ist es einfach nur traumhaft hier durch die frostige, einsame Wildnis zu fahren. Die Hunde rennen wie die Teufel und man kann sogar wilde Tiere sehen. Eine Tour trafen wir auf >Rentiere (klick für Bilder), den anderen Tag flogen vor unserer Nase rießige bunte Auerhähne auf.

Es ist ein Traum. Mein Traum, von dem ich immer geträumt hatte!

Ein weiterer Traum sind meine Hunde, vorallem mein Leithund Yuma. Über Neujahr waren einige Schweden, die hier ihre Ferienhäuser haben,  zum Schneescooterfahren hier. Scheinbar ist es spaßig die Scooterspur, also „meinen“ Trail als Schanze und Rennstrecke zu benutzen. Der eigentliche Trail war kaum noch erkennbar und es war, zumindest mir nicht mehr möglich die ursprüngliche Spur zu finden. Mein Leithund fand den Weg auch durch den aufgewühlten tiefen Schnee. Eine andere „Fraktion“ die unseren Trail zerstört sind die Holzarbeiter. Große Flächen werden hier abgeholzt, auch im Winter. Der Hauptscootertrail führt auf einen Waldweg, der offensichtlich am Montag von den Waldarbeitern komplett geräumt wurde. Wir fanden nur noch eine Schotterpiste vor, die links und rechts von aufgetürmten, gefrorenen Schneebergen eingerahmt ist. Oh was ist das ärgerlich! Nun müssen wir uns einen neuen Weg suchen wo wir uns doch noch nicht so gut auskennen hier. Es blieb uns vorgestern trotzdem nichts anderes übrig als ein Stück auf Schotter zu fahren, schlecht für meinen Schlitten, aber es ging nicht anders. Die Abzweigung auf einen schneebedeckten Trail war dann zudem von den Schneebergen versperrt. Trotzdem gab ich Yuma den Befehl uns genau da durch zu führen. Und?

Er tat es!! Ich bin mächtig stolz auf den kleinen Kerl. Yuma ist erst 2,5 Jahre alt, also kein erfahrener alter Leithund. Er führt momentan als Single-Lead alleine unser kleines Team und er macht seine Arbeit einfach klasse! Ich bin sehr froh einen so tollen Leithund und Freund zu haben, ich weiß ich kann mich auf ihn verlassen.

Sockenupdate gibt es auch bald wieder, wenn ich mal die Möglichkeit habe ein paar Fotos zu machen. Bei -30°C mach ich die bestimmt nicht draußen ;-)