Archive for Februar 2010

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Fließendes W(asser)ollmeise

Februar 28, 2010

Da nun einige Wollmeisen hier eingetroffen sind, habe ich gleich die erste für meinen Vater verstrickt.

Leith = „flowing water“

Nachdem ich mich absolut nicht entscheiden konnte, welches Bild ich Euch zeige, habe ich mal eine > ganze Gallerie von den Leithsocken angelegt.

Es ist mir fast gelungen die tollen Wollmeisenfarben einzufangen, was wirklich schon fast an Kunst grenzt. Die Türkisakzente leuchten richtig und die Grundfarben wechseln zwischen einem dunklen Mitternachtsblau bis hin zu schwarz. Ich muß zugeben, ich bin hin und weg von den Farben der Wollmeisen. (Weitere sind inzwischen in Arbeit *g*) Das Muster habe ich aus einem Aranzopf, kombiniert mit kleinen Twistzöpfchen selbst zusammen gestellt. Der Schaft sollte diesmal etwas höher sein, weil mein Vater es sich so gewünscht hat. Ein leichtes Spiel mit einer Wollmeise, denn ein Strang wiegt 150g. Somit kann sich mein Bruder auch bald auf neue Socken freuen, denn bei Schuhgröße 46 reichen meist 100g Wolle nicht.

Wolle: Rohrspatz & Wollmeise „We’re different“ (ich denke Mitternacht kommt der Farbe am nähesten) 100% Merino superwash, Knit pro 2,5mm, 66 Maschen, Muster: Aranzopf & Twistzöpfchen (sollte ich dem Muster einen Namen geben? *lach*) Verstärkte Fersenwand „Dragonskin“

Meine Decke wächst auch fleißig und ich bin schon bei Section 4!

Wie es aussieht wird die Decke wohl am Schluss mindestens 1,5kg wiegen, ich hoffe ich kann sie dann noch halten, denn es wird Segment an Segment gestrickt. I’ll keep you updated …

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An dieser Stelle möchte ich noch auf eine neue Seite hinweisen, die „Woll- Tausch/Verkauf“ heißt. Ich habe heute zwei Wollmeisen dort eingestellt und ein paar 100% Merinostränge von anderen Herstellern. Mehr darüber findet ihr >>hier.

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-37°C oder Schneefall

Februar 28, 2010

Heute gibt es mal wieder ein kleines Update aus unserem Leben im winterlichen Schweden.

Das Wetter wechselt immoment so im 2-Tages-Rythmus. Zwei Tage hat es meist richtig krachende Minustemperaturen mit bis zu -37°C (bei unseren Nachbarn in Öjarn bis zu -45°C) und die darauffolgenden Tage schneit es wieder. Diesen Wechsel machen wir nun seit ein paar Wochen mit und haben dann doch ein wenig mit den Schneemassen zu „kämpfen“. Die Hunde haben es immernoch ordentlich schwer auf dem Trail, weil die Hundefüße und der Schlitten immer noch recht tief einsinken. Der Schnee setzt sich nicht, da Plusgrade fehlen, die wir das letzte Mal im Dezember hatten. Somit bleibt auch der Schnee auf dem Dach liegen und rutscht nicht, wie normalerweise im Januar der Fall, herunter. Thorsten musste kiloweise Schnee vom Dach schaufeln, damit die Last nicht das etwas flachere Dach der Terrasse schädigt. (mehr >Bilder hier) Aber bald kommt ja die 5.Jahreszeit, wie die Schweden die Zeit zwischen Anfang März und Ende April nennen, den „Frühlingswinter“. In dieser Zeit liegt der Schnee noch sehr hoch, aber die Temperaturen steigen über Null und die Schweden rennen im T-Shirt herum. 

Für nächsten Winter muß auch vorgesorgt werden, weshalb Tommy gestern mit dem Holzlaster kam.(mehr >Bilder hier) 11 rm passen auf den Laster, die er uns fleißig in den Hof abgeladen hat. Sobald es nicht mehr gar so viel schneit, kann Thorsten loslegen, das Holz zu zerstückeln, dass es in unseren Ofen passt.

Damit ich nicht immer, wenn ich nicht gerade mit dem Hundeschlitten unterwegs bin, bei Thorsten hinten mitfahren muß, habe ich jetzt einen eigenen kleinen schnuckeligen roten flitzenden leichten SCOOTER!! Leicht genug für mich, man kann ihn bequem heben und drehen, somit brauche ich keine Angst haben, wenn ich mich festfahre. Mein bevorzugtes „Wintergefährt“ ist dennoch der Hundeschlitten, der ist leiser und stinkt nicht ;-)

Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sind wir natürlich ständig mit den Hunden unterwegs. Um Euch meine wiederholte Schwärmerei zu ersparen, nur ein paar Worte hierzu: Die Hunde laufen perfekt und wir sind inzwischen bei 15km.  Chilkoot läuft fast wie ein Großer und ist sehr konzentriert.

Später gibts noch ein Woll-Strickupdate und dann genieße ich mein warmes Sofa ;-) Schönen Sonntag Euch.

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Großes und Kleines

Februar 18, 2010

Nach 48 Paar Socken in 5,5 Monaten packt mich immer wieder die Wut etwas anderes zu stricken als Socken. Nun, einiges wurde da schon angefangen, aber ich bleibe da stecken, wo ich schon vor 24 Jahren stecken blieb. Meine Geduld reicht scheinbar nur für Socken. Aber ich gebe nicht auf! ;-) Ein größeres Geheimprojekt (ich kann hier nicht erwähnen was, weil es eine Überraschung für jemanden werden soll, der hier mitliest) liegt etwas auf Eis, weil ich mit der Anleitung, Garn und Nadeln kämpfe, ich hoffe ich bekomme das noch gebacken.

Dafür habe ich beschlossen ein wenig 6-fach handgefärbte Sockenwolle zu reduzieren:

Ein Mustersatz dieser wunderschönen Decke (> Ravelry Link) hat 7 Reihen, die kann ich zwischendurch immer mal zur Hand nehmen. Lange durchstricken kann ich mit den 5-er Nadeln wegen meiner schmerzenden Finger nicht, aber das macht auch nichts, die Decke ist als Langzeitprojekt geplant. Ich halte Euch auf dem Laufenden ob und wie ich weiter komme.

Dann habe ich noch etwas gesucht, was man einfach mal so mitbringen kann, wenn man eingeladen ist oder bei jemandem zum Kaffee reinschneit. (Unangekündigte Besuche sind in Schweden sehr üblich, man klopft einfach an die Tür, tritt ein und quatscht sich fest.) Eigentlich wollte ich nie sowas machen, denn ich fand es eher kitschig und albern, aber nun gefallen sie mir doch, meine Minisöckchen ;-)

Erst wurde es noch ein Stino, dann reizte es mich den Minisocken mit dem Artischocke-Muster zu versehen. Ich war erstaunt, wie locker mir das Gefitzel von der Hand ging. Vorallem sind das echt schnell gestrickte Socken *lach*

Ein paar Geburtstagssocken sind auch noch fertig geworden:

Qervik – „a piece of wood“

Wolle: online Supersocke 6-fach Wellness II, Knit pro 3,0mm, 64 Maschen, Muster: (mal wieder) >Sunday Swing (ohne Löcher)

Die Socken waren für Frank, der mit seiner Frau Moni 40km von uns weg noch ein Stück weiter in der Wildnis wohnt. Unsere Freunde bauen dort Blockhäuser und geben >Blockhauskurse in deutsch und schwedisch. Die Socken haben dementsprechend ihren Namen bekommen. (Qervik = a piece of wood). Womit wir schon beim nächsten Thema wären.

Frank hat mir nämlich ein Wollregal gebaut :-)))) Ein wunderschön geschwungenes Regal, das er innerhalb von einer Woche für mich fertig gestellt hat. Ich bin hin und weg und nur noch begeistert.

Endlich haben meine Schätze einen schönen Platz und ich kann sie mir in Ruhe angucken und auswählen, was ich als nächstes stricken möchte. Die mittleren Fächer sind meine Lieblingsfächer (Wollmeise, Spinning Martha, Socks that rock, Frau handgefärbt, Lornas Laces shepherd sock), direkt gefolgt von den oberen Fächern. (Colinette Jitterbug, Handmaiden Cashbah sock, Wollpapst, wollklecks, Schönfärberei und die 6-fachen von wollfactory und Dornröschen).
Oben haben noch super meine Dekofüße Platz und noch ein bißchen Industriewolle (der Rest ist in einem großen Korb im Schlafzimmer verbannt) Links finde ich dann immer ganz schnell die schon gewickelte Wolle und rechts haben noch Nadelboxen und meine Stricknotizbücher Platz gefunden. Und ganz unten habe ich nochmal eine Ablage für fertig Gestricktes und Nadelsets. Zudem ist das Regal mit den geschwungenen Wänden und Zwischenböden einfach so schon ein Hingucker.
Ich freu mich so über das Regal, dass ich den halben Tag damit zubringe es anzugucken *lach*

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Morwen

Februar 10, 2010

Endlich sind sie fertig, meine Morwen Socken mit gaaaaaaaaaaanz dünnem Garn. Es hat irre Spaß gemacht sie zu stricken und die Wolle ist einfach ein Traum. Aber seht selbst…

Morwen

Eigentlich ist das Muster von Cookie A. und nennt sich „vilai“ (für Ravelry User hier der >Link) Aber ich habe daran sehr viel umgebaut. Zum einen mag ich ja keine Löcher in den Socken, so wurden die Umschläge wieder in links- und rechtsgerichtete Zunahmen geändert.Das Bündchen habe ich im Muster weiterlaufen lassen, weil ich weiche Abschlüsse vom Bündchen immer sehr viel netter finde. Auch das Quadrat, das Cookie aus Löchern gestaltet hat, habe ich einfach mit Rechts-/Links- Perlen ersetzt. Cookie hat die Zwischenräume mit Bündchenmuster gefüllt, das mochte ich gar nicht und so blieb dieser Bereich glatt rechts. Da ich fließende Übergänge auch bei der Ferse mag habe ich beim letzten Mustersatz schon das Rippenmuster mit eingearbeitet und beginnen lassen. An der Ferse selbst wurde der Zopf weitergearbeitet. Wenn es zum Muster zulässt mag ich das sehr gerne, dass die Ferse nicht so abgehackt aussieht. Und nachdem ich mich mit den Fotos nicht wirklich entscheiden konnte, gibts heute mal ein paar mehr Bilder  ;-) (wie immer für die Großansicht … ihr wißt schon .. klick und so)

Bei Sonnenschein, jaaaa .. wir haben wieder Sonne auf dem Grundstück :-)

Die Wolle hat phantastisch leuchtende Farben, schon als der Strang kam, war ich so begeistert, dass ich gleich loslegen mußte. Eine tolle Färbung von SpinningMartha.

Wolle: SpinningMartha 100% Merino „Blutorange“, Knit pro 2,5mm, 72 Maschen, Muster: >“vilai“ v. Cookie A. stark modifiziert

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Our life in the wilderness

Februar 10, 2010

Wie waren am Wochenende gut unterwegs. Die Sonne, der Schnee und die traumhafte Landschaft haben geradezu dazu eingeladen. Am Samstag waren wir eine ca. 15km Tour mit den Hunden unterwegs. Hier könnt Ihr ein paar >> Bilder (klick) davon ansehen. Es war eine herrliche Tour in zum Teil bizarrer, vom Schnee veränderter Landschaft. Die Jungs hatten schwer zu tun, da der Schnee sich, trotz mehrmaligem Festfahren, immer noch nicht gesetzt hat. Der Schnee ist locker und somit sinken Schlitten und Hunde mächtig ein. Ein Kraftakt für nur 3 Hunde! Zudem hatte es nur um die Null Grad, was für die Huskies schon wieder fast zu warm war. Auf  >>Bild 23 (das mit dem roten Schlitten) seht Ihr vielleicht ein wenig wie hoch der Schnee eigentlich liegt. Die Hunde haben einen Stockmaß von ungefähr 60cm unter ihren Pfoten befindet sich  der gespurte Trail mit nochmal ca. 40cm gepresstem Schnee.

Da ich in Gefahr laufe mich hier permanent zu wiederholen und ich Euch nicht langweilen möchte, lass ich besser Thorsten zu Wort kommen:

das wochenende war ja klasse sonnig und wir waren kräftig unterwegs.
am samstagnachmittag waren wir auf einer 15 km tour mit den jungs und wollten danach noch schnell ne kleine runde mit dem scooter fahren.
gesagt, getan und mitten im wald kommt uns unser nachbar nebst sohn mit den scootern entgegen.
in schweden tratsch man wenn man jemanden trifft …. also mal eben schnell rechts ran gefahren, hallo, tach, allers klar? wo kommste her? willste auch n kaffee? …..
so vergeht die zeit im flug und nach ner knappen halben stunde gings weiter.
mal eben den rückwärtsgang rein …. man hat ja dazugelernt und fährt wenn möglich in einer bestehenden spur ….. 25 cm zurück gefahren ….. PATZONG …..
Kiste festgefahren ….. und wie …..

blöderweise habe ich genau auf einem zugefrorenen wasserloch gehalten udn durch die motorwärme des stehenden scooters ist das eis weich geworden.

beim rückwärtsfahren haben sich dann die Kufen unters eis geschoben … keine chance mehr rauszukommen.
auch nach 30 min buddeln war zwar der scooter noch tiefer im wasser, aber raus ging gar nix.

zum glück haben wir nach ner halben stunde Tome zuhause erreicht, der sofort wieder umgedreht hat und uns aus dem Wasserloch gezogen hat …

schön wenn man freunde hat, und weil wir gerade unterwegs waren sind wir noch eben mit zu seiner cabin (Waldhütte) gefahren und haben uns das teil angeschaut … sehr schick und sehr rustikal …. nix strom, nix fliesend wasser, naturtoilette, aber Zentralheizung (ne umgebaute Wohnwagengasheizung die mit ner ollen autobatterie läuft) …..gerade richtig fürs ausspannen.

und heute …. ja heute ham wir uns „aufs Eis gewagt“

wir waren pimpeln …..

HALT ….. nicht was du jetzt denkst …tztztz ….

pimpeln bedeutet eisfischen mit ca 30 cm langen kleinen angelruten …sogenannte pimpel oder pimpelspön.

zu viert sind wir los und hatten alles dabei.
Vom heißen Kaffee bis zur mobilen feuerstelle auf dem anhänger.

also rauf aufn See … O-Ton Tome “ Full throttle“ …..
also wieder mal Vollgas weil teilweise „Overflows“ vorhanden waren.
(Overflows entstehen wenn die eisdecke nach unten drückt, sozusagen an manchen stellen durchhängt, und dadurch das wasser nach oben drückt. es sind also überflutete stellen unter dem schnee)
in so einem Overflow geht gar nix mehr mit dem scooter … da gibts nur eins …… geschwindigkeit um so schnell wie möglich wieder raus zu kommen.

wir haben dann eine einigermassen wasserfreie stelle gefunden und unsere Löcher gebohrt, Maden an die haken gefesselt und los gings mit eisfischen.

Die mädels haben natürlich zugeschlagen … Kari hat, als angelanfängerin, mal eben auf die schnelle 5 prächtige barsche rausgezogen … wenn man mich fragt ganz sicher suizidfische …. die wollten sterben ….
sonst fängt man nicht innerhalb weniger minuten einen nach dem anderen …
natürlich gabs nebenher frisch gekochten Kaffee, leckere gegrillte sandwich und die obligatorische korv (grillwurst)

11 barsche waren das ergebnis des nachmittags, die morgen geräuchert werden ….

ach ja …. ich hab natürlich auch einen fisch gefangen …obwohl ich den verdacht nicht loswerde dass der sich eher aus mitleid an meinen haken gehängt hat damit ich nicht ganz doof da stehe ….

/Thorsten

>>Bilder vom Eisfischen

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Schnee, Schnee, Schnee…

Februar 5, 2010

Lange Zeit hatten wir uns ja so ein klein bißchen beschwert, weil zu wenig Schnee war. Jetzt können wir das nicht mehr! Es schneit seit Tagen und alles ist dick in Schnee eingepackt.Thorsten muß ständig die Trails neu spuren (seinen Bericht findet Ihr unten), unsere Autos, die weniger benutzt werden verstecken sich fast völlig und laufen ist an Stellen, die nicht  geräumt sind, echt anstrengend. Erinnert Ihr Euch an meinen roten Stuhl?

Ignoriert einfach, dass er mittlerweile ein wenig von den Hunden als Toillette benutzt wird *g* Oder an mein Willkommens-Schild?

Mein Wolf ist inzwischen „erstickt“. Aber das soll keine Beschwerde sein, wir lieben es!! Die Hunde haben inzwischen draußen auf den Trails mächtig Arbeit, es geht langsam voran und der Schnee ist oft, trotz gefahrener Spur tief und weich. Gestern sind wir eine neue Strecke gefahren, die uns Thorsten einen Tag vorher gespurt hat. Leider war der Akku meiner Kamera leer, so dass ich davon keine Fotos habe. Aber es war einfach nur genial! Tief hängende, vom Schnee geplagte Äste machten die Fahrt durch die enge Waldspur trickreich und spannend. Das ist die Wildnis wie ich sie liebe. Mit den Hunden allein in traumhafter Landschaft, was will man mehr?

Auch sehen wir inzwischen sehr viele Rentiere und Elche, die auf Futtersuche ihren geschützen Wald verlassen oder wir treffen sie auf weiten Flächen. Die Hunde finden das genauso klasse wie ich. Vorgestern haben uns sogar 2 Rentiere auf dem Grundstück besucht, obwohl die Hunde, außer sich vor Aufregung, gekläfft haben was das Zeug hält. Hier ist jeder Winter ein Erlebnis, aber ich wiederhole mich ;-) Drum überass ich Euch jetzt einfach meinen >Bildern (klick) von heute und letzter Woche und Thorstens Bericht. Am Samstag fahre ich mit den Hunden wieder die neue Strecke und diesmal wird die Kamera geladen und eingepackt.

Ach ja: Es gibt hier im Blog eine neue Seite „Anleitungen“. Dort versuche ich Stück für Stück alle versprochenen Anleitungen reinzupacken. Eine kleine Strickanleitung findet Ihr dort schon.

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Thorstens Bericht:

der „held“ war mal wieder unterwegs, alleine mit dem scooter weil er eben „mal noch schnell“ nen neuen trail spuren wollte.

alleine macht man nicht!!!!!!!

hatter gelernt.

nach 13 km quer durch den wald, über zugefrorene sümpfe, durch bäche ….. volles Programm ….
das alles bei ca 1 m schneehöhe, noch knappe 25 m bis zum Waldverbindungsweg, also sicheres terrain ……

kleiner anstieg (naja, sieht auf dem bild sehr einfach aus, war aber wirklich steil. Höhenunterschied zwischen scooter und da wo ich stehe ca 2 m) der zu allem übel auch noch seitlich abfällt …

„full throttle“ sagt Tome immer …. Vollgas ….

habe ich leider nicht beherzigt und bin seitlich abgerutscht, direkt in die Bäume.
Ich war fast oben, aber jetzt gings nur noch rückwärts, leider auch immer weiter in die Bäume bis ich nicht mehr weiter rutschen konnte.
Das wars …. bei jedem versuch rauszukommen hat sich die Kiste weiter eingegraben bis irgendwann gar nix mehr ging.

Winch (Seilwinde ausgepackt) nen schönen baum gesucht, bergeseil drum ….. zu kurz.

Fagg … nächster baum.

20 cm nach vorne gewincht ….. neee, zu steil, vorwärts geht gar nix mehr

nach hinten ging auch wenig … ca 10 cm vom baum weg.

OK, die alte Methode …. schneeschaufel raus und gebuddelt wie doof.
Nach einer halben Stunde hatte ich dann den ursprünglichen weg
etwas verlegt, war unter demn scooter bereits auf dem waldboden und konnte das Teil dann mit viel gas und gewichtsverlagerung (dabei schön nach rechts lehnen damit man nicht weiter in wald rutscht) herausschaukeln.

So ein waldausflug ist etwas herrliches….. glaubt mir.

Morgen suche ich nen neuen trail ….